Grundlagen und Gremien des Vereins

Der Gedanke der Selbstverwaltung

Träger des Waldorfkindergartens Sonnenberg ist, wie bei Waldorfeinrichtungen üblich, ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der "Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik Degerloch e.V."

Diese freie Trägerschaft beruht auf dem Grundgedanken Rudolf Steiners, dass im Geistesleben das Prinzip der Freiheit herrschen sollte, also die Einrichtungen im Bildungsbereich nicht von einer übergeordneten Behörde geleitet werden. Daraus leitet sich das Prinzip der Selbstverwaltung ab: alle an der Einrichtung Beteiligten sollen an der Gestaltung und Verwaltung mitwirken.

Die Satzung regelt in welcher Form die Aufgaben auf die einzelnen Gremien verteilt werden.

Die Gremien des Vereins

Die Satzung des Vereins in der Fassung vom März 2006 nennt folgende Organe unseres Vereins: Mitgliederversammlung, Kollegium, Beraterkreis und Vorstand.

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung findet in der Regel einmal im Jahr statt und hat folgende Aufgaben:

  1. Erörterung und Beschlussfassung über den vom Vorstand vorgelegten Jahresbericht, den Haushaltsplan, die Jahresabrechnung und den Prüfungsbericht über das vorausgegangene Geschäftsjahr,
  2. Entlastung, Bestätigung und Wahl des Vorstands
  3. Wahl eines oder mehrerer Kassenprüfer, die dem Vorstand nicht angehören dürfen
  4. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

Mitarbeiterkollegium

  1. Das Mitarbeiterkollegium gestaltet das Leben der jeweiligen Einrichtung des Vereins auf der Grundlage der Waldorfpädagogik. 
  2. In allen pädagogischen Fragen ist das Mitarbeiterkollegium autonom. Es soll sich jedoch durch den Beraterkreis beraten lassen.
  3. Die pädagogischen, wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter jeder Einrichtung des Vereins geben sich eine Kollegiumsordnung, durch die die Zugehörigkeit zum betreffenden Mitarbeiterkollegium, die Ordnung der Mitarbeiterkonferenzen, die Delegation bestimmter Aufgaben und die Beschlussfassung geregelt werden.

Beraterkreis

  1. Der Beraterkreis dient zur Aussprache über pädagogische und wirtschaftliche Fragen, Er kann alle Angelegenheiten, Interessen und Bedürfnisse, die das Leben des Vereins und seiner Einrichtungen betreffen, besprechen und die anderen Organe beraten. 
  2. Er sichert die Mitwirkung der Erziehungsberechtigten an der Gestaltung der Institutionen und ordnet den Betrieb der Einrichtungen. Er berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. 
  3. Beschlüsse des Vorstands über Bestand und Umfang der Einrichtungen, über Bauangelegenheiten, deren Kosten 5.000 Euro überschreiten, über die Höhe von Betriebskostenbeiträgen sowie über die Berufung und Abberufung von Mitarbeitern, werden im Einvernehmen mit dem Beraterkreis gefasst. 
  4. Im Beraterkreis vertreten sind jeweils zwei Elternvertreter aus jedem Einrichtungsteil, Erzieherinnen und Vorstandsmitglieder.

Vorstand

  1. Dem Vorstand obliegt die Wahrnehmung aller rechtlichen und wirtschaftlichen Belange des Vereins, insbesondere:
    • die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Vereins und die Pflege des Vereinszwecks
    • die Berufung und Abberufung von Mitarbeitern
    • die Festsetzung der Höhe der Betriebskostenbeiträge
    • die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins im Rahmen des Haushaltsplans
    • die Vorlage des Entwurfs zu einem Haushaltsplan an die Mitgliederversammlung
    • die Rechnungslegung über das abgelaufene Geschäftsjahr
    • die Einberufung des Beraterkreises und der Mitgliederversammlung
    • die Abfassung eines Jahresberichts
    • die Vornahme formaler Satzungsänderungen, die von einer Behörde verlangt werden
    • die Aufnahme in den Verein und seine Einrichtungen
    • die Gewährung von Beitragsnachlässen. 
  2. Beschlüsse des Vorstands über Bestand und Umfang der Einrichtungen, über Bauangelegenheiten, deren Kosten 5.000 Euro überschreiten, über die Höhe der Betriebskostenbeiträge sowie über die Berufung und Abberufung von Mitarbeitern werden im Einvernehmen mit dem Beraterkreis gefasst. 

  3. Die Amtsdauer des Vorstands beträgt drei Jahre. Er bleibt tätig, bis der neue Vorstand gewählt ist, und setzt sich wie folgt zusammen: Zwei vom Kollegium delegierte Mitarbeiter, mindestens drei, höchstens sechs von der Mitgliederversammlung gewählte Personen, von denen mindestens zwei schon früher Mitglied des Vorstands gewesen sein sollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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